Solidarität gegenüber den Älteren ist vorbildlich

Der Hamburger SoVD Landeschef freut sich deshalb über die große Solidarität, die die Jüngeren jetzt an den Tag legen. „Es gibt inzwischen viel Nachbarn, die sich anbieten, einkaufen zu gehen und alles Nötige zu besorgen, damit Ältere sich nicht einer Ansteckung mit dem Virus aussetzen müssen.“

Doch was ist mit denen, die keine Kontakte zu ihrem Umfeld haben? Klaus Wicher: „Wenn man sich mit dem Internet auskennt, kann man über die sozialen Netzwerke und das Hamburger Stadtportal Hilfe und Informationen bekommen.“

Bei Facebook gibt es die Gruppe #Coronahilfe Hamburg, über das man sich mit anderen austauschen und Unterstützung organisieren kann. Pro Tag bietet die PR Agentur Gute Leude Fabrik fünf Senior*innen, die auf der Sternschanze, St. Pauli, in Altona-Nord oder Eimsbüttel wohnen, an, für sie einkaufen zu gehen. Außerdem haben die Hamburger Taxiunternehmen einen Bringdienst im Angebot. Hier ist es sogar möglich sich für einen größeren Einkauf mit anderen zusammen zu tun.

Klaus Wicher ist beeindruckt: „Wir haben in Hamburg knapp 440 000 Menschen, die über 60 Jahre alt sind. Sie sind am stärksten verwundbar und in diesen Zeiten ganz besonders auf Hilfe und vor allem Schutz angewiesen. Ich sehe von allen Seiten sehr viel Bereitschaft dazu und freue mich über die Solidarität, die uns alle gerade ganz stark zusammenhält.“

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