Paula Modersohn-Becker: Auf Spurensuche in Dresden und anderswo

Der Referent, Hans-Joachim Krenzke, begibt sich auf Spurensuche, zunächst nach Dresden, wo Paula Becker am 8. Februar 1876 geboren wurde und ihre Kindheit verbrachte. Zum ersten Paradies auf Erden ward für sie das „Große Gehege“, das einst von C. D. Friedrich gemalt worden war. Zum zweiten Paradies avancierten die Elbhänge bei Pillnitz, von wo aus Wanderungen in die Sächsische Schweiz unternommen wurden. Die Schönheit der sächsischen Residenzstadt mit dem Zwinger, der Gemäldegalerie, der Semperoper und der Frauenkirche verinnerlichte Paula aufgrund des Bildungsprogramms der Mutter. Aus wirtschaftlichen Gründen übersiedelte Familie Becker 1888 nach Bremen, wo Paula als weiteres persönliches Paradies das Teufelsmoor nebst Dorf Worpswede kennenlernte. Nach einer Wienreise und mehrwöchigem Aufenthalt in Skandinavien kehrte sie dahin zurück, wo sie alsbald zum Freundeskreis um Otto Modersohn und Heinrich Vogeler gehörte. In chronologischer Reihenfolge sucht der Referent jene Orte auf, die die das Werden der Paula Modersohn-Becker veranschaulichen.

Der Lichtbildervortrag ist am 29. Mai um 18.00 Uhr in der Residenz am Wiesenkamp.

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