Vorstandswechsel – und es geht mehr als je zuvor um Kurs Zukunft

Das Heiligengeistfeld ist weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt, aber selbst viele Hamburger sind überrascht, wenn Frank Schubert, der künftige Vorstandsvorsitzende des Hospitals zum Heiligen Geist die Bedeutung von Hamburgs ältester Stiftung mit dem Hinweis einleitet, dass es früher, d.h. vor bald 800 Jahren, die Kornkammer des Hospitals war. Heute ist das 80.000 m2 umfassende Stiftungsgelände am Hinsbleek im Hamburger Stadtteil Poppenbüttel zu Hause und als „Kleine Stadt für Senioren“ mit 1.200 Bewohnern und Mietern bekannt.

Der derzeitige Vorstandsvorsitzende Dr. Hartmut Clausen hat sich entschlossen eine neue Herausforderung in der Sozialwirtschaft anzunehmen und wird die Stiftung Ende August verlassen. Sein Kollege Frank Schubert wird den Vorstandsvorsitz übernehmen

Beide hatten zeitgleich 2014 ihre Vorstandspositionen angetreten, eine Vielzahl von Veränderungen bewirkt und dann das wohl größte Investitionsprojekt in der langen Geschichte der Stiftung generalsstabsmäßig entwickelt und im letzten Jahr publik gemacht. Der Gebäudebestand auf Dreivierteln des Geländes, d.h. auf einer Fläche von 60.000 m2, wird in den nächsten Jahren sukzessive abgerissen und durch moderne, barrierefreie Neubauten so ersetzt, dass Mieter und Bewohner nur einmal umziehen müssen.

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher hatte bei seinem Besuch des Hospitals Ende Februar den symbolischen Startschuss für Hamburgs größtes Investitionsprojekt im Sozialwesen gegeben. Der lebendige Austausch beim Festakt mit Mietern und Bewohnern führte dazu, dass es genau diese Gruppe war, die ihn spontan zum diesjährigen Sommerfest eingeladen hat. Wie zwischenzeitlich auch die Senatskanzlei bestätigt, hat er diese Einladung gerne angenommen und wird am 22.6.2019 gegen 14 Uhr vor Ort sein.

Der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Dr. Michael Labe, betont in seiner Bekanntmachung über den Wechsel: „Herr Dr. Clausen hat mir versichert, dass ihm die Entscheidung zum Wechsel nicht leichtgefallen ist, aber die angebotene Stelle stellt eine ihm auf den Leib geschneiderte Managementherausforderung dar, die ebenfalls das Sozialwesen im Fokus hat“. Mit Blick in die Zukunft sieht er den künftigen Vorstand als starkes Team, das sehr gut für die anstehenden Herausforderungen aufgestellt ist. Foto: Waldemar Krause

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