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Standortveränderungen im Bezirksamt Wandsbek

 

Der Senat hat sich zum Ziel gesetzt, das strukturelle Haushaltsdefizit gemäß der verfassungsrechtlich verankerten Schuldenbremse bis 2019/2020 auszugleichen. Vor diesem Hintergrund muss auch das Bezirksamt Wandsbek seine Ausgaben begrenzen. Um auch weiterhin funktionsfähig zu bleiben und verlässliche Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger anbieten zu können, verfolgt das Bezirksamt verschiedene Maßnahmen. Dazu gehört u.a. die Konzentration von Aufgaben in leistungsfähigen und kundenfreundlichen Dienstleistungszentren. Dieses Ziel verfolgt auch das gemeinsame Projekt „Bezirksverwaltung 2020“ der Bezirke. Erste Vorüberlegungen wurden am Sonnabend bekannt, sind allerdings noch nicht abgeschlossen.

Das Bezirksamt Wandsbek strebt zum Jahreswechsel 2013/2014 folgende Standortveränderungen an:

1. Zusammenlegung des Sozialen Dienstleistungszentrums (SDZ) Bramfeld mit dem SDZ Wandsbek-Kerngebiet

Das Soziale Dienstleistungszentrum Bramfeld im Gebäude Herthastraße 20 erbringt derzeit überwiegend Leistungen im Bereich der Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung sowie nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. In geringerem Umfang werden Leistungen der Eingliederungshilfe und der Hilfe zur Pflege bearbeitet, bei denen eine persönliche Vorsprache der Betroffenen häufig nicht erforderlich ist. Alle weiteren SDZ-Dienstleistungen wie z.B. Kindertagesbetreuung, Elterngeld oder Wohngeld werden bereits heute zentral im SDZ Wandsbek-Kerngebiet angeboten, das künftig die Aufgaben des SDZ Bramfeld mit übernehmen wird.

Für die Bürgerinnen und Bürger besteht zukünftig die Möglichkeit, die deutlich besseren Sprechzeiten des SDZ Kerngebiet in Anspruch zu nehmen. Längere Wartezeiten entstehen nicht, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SDZ Bramfeld künftig im SDZ Kerngebiet tätig sein werden. Ihre Konzentration im SDZ Kerngebiet ermöglicht u.a. in Vertretungs- und Urlaubsphasen die Gewährleistung reibungsloser Abläufe für die Bürgerinnen und Bürger.

2. Verzicht auf den Standort Kundenzentrum Walddörfer

Dem Kundenzentrum Walddörfer in der Farmsener Landstraße 202 sind örtlich die Stadtteile Wohldorf-Ohlstedt, Duvenstedt, Lemsahl-Mellingstedt, Bergstedt, Volksdorf und Farmsen-Berne zugeordnet. Es bietet nach dem Prinzip der Allzuständigkeit die gleichen Leistungen an wie die anderen Hamburger Kundenzentren. Dabei handelt es sich weit überwiegend um die Ausstellung von Ausweisdokumenten, die in der Regel alle zehn Jahre erforderlich ist, sowie um An- und Ummeldungen.

Um Kosten zu reduzieren und zugleich das Dienstleistungsangebot in den verbleibenden Kundenzentren zu verbessern, wird es künftig eine Konzentration auf leistungsstarke Standorte geben.

Vom Verzicht auf das Kundenzentrum Walddörfer sind weniger Bürgerinnen und Bürger betroffen als in den Einzugsbereichen der anderen Kundenzentren. Bereits heute nutzen 40 bis 45 Prozent der Bürgerinnen und Bürger im Einzugsbereich des Kundenzentrums Walddörfer andere Wandsbeker Kundenzentren – für viele ist beispielsweise die Anfahrt zum Kundenzentrum Alstertal nicht weiter oder sogar günstiger als zum Kundenzentrum Walddörfer.

Die Beschäftigten des Kundenzentrums Walddörfer werden künftig in den anderen vier Kundenzentren tätig sein. Durch die personelle Verstärkung werden dort auch künftig angemessene Wartezeiten auch an gut besuchten Tagen und in Urlaubszeiten gewährleistet. Außerdem hat die Bürgerschaft in der letzten Woche ein Ersuchen an den Senat zur Einrichtung mobiler Kundenzentren beschlossen. Das Bezirksamt wird prüfen, ob und wie auch mit mobilen Angeboten der Verzicht auf den Standort Walddörfer aufgefangen werden kann.

Frank Schwippert, stellvertretender Bezirksamtsleiter: „Auch Wandsbek muss einen Beitrag zur notwendigen Haushaltskonsolidierung leisten. Unser Anspruch bleibt, möglichst kundenorientiert für die Wandsbeker Bürgerinnen und Bürger zu arbeiten. Mit der Konzentration auf weniger, aber leistungsfähigere Standorte wollen wir weiterhin bürgerfreundliche Dienstleistungen anbieten und zugleich unsere Miet- und Betriebskosten senken.“

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