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So geheim und vertraut

 09_13 Jutta HoppeVirginia Woolf und Vita Sackville-West in Briefen und Musik.  Christiane Behn, Klavier und Rezitation Jutta Hoppe, Violine, Gesang und Rezitation.

In den Briefen Vita Sackville-Wests und ihrer Freundin Virginia Woolf wird eine der großen Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts lebendig. Die lebens- und liebeshungrige Vita, altem Hochadel entstammend, genießt die Berliner Dekadenz und Freizügigkeit der 20er und 30er Jahre in vollen Zügen. Virginia Woolfs Kritik an der patriarchalischen Kultur und der Unterdrückung weiblicher Kreativität hat sie zu einer Ikone der Frauenbewegung gemacht. Eine ungewöhnliche Frau aus einem ungewöhnlichen Umfeld: Bloomsbury, der Londoner Intellektuellenzirkel, dem Schriftsteller, Maler und Kritiker angehörten, Synonym für exzentrische Lebensentwürfe und sexuelle Freizügigkeit. Auch nach dem Ende der Leidenschaft blieb eine tiefe Vertrautheit und Nähe der beiden bestehen. Fast 20 Jahre dauert der Briefwechsel der ungleichen Vertrauten, bis zum Selbstmord Virginias im Frühjahr 1941.

Chr09_13 Christian Behnistiane Behn und Jutta Hoppe erzählen die faszinierende Geschichte der beiden Künstlerinnen von der 1. Begegnung über die Liebesbeziehung der Jahre 1925-28, die Affären und „Orlando“ bis hin zur Freundschaft und dem Ausklang. Musikalisch begleitet werden die Texte u.a. mit Musik von Chopin, Debussy, Satie, Poulenc und Prokofieff.
Jutta Hoppe, vielseitige Musikerin und Schauspielerin, studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sie inszeniert eigene Theaterproduktionen und Lesungen mit Musik.

Ihr Schwerpunkt ist es, szenisch-musikalisch-literarische Lebensbilder darzustellen, z.B. von außergewöhnlichen Frauen wie Mascha Kaléko (Bad Essener Publikumspreis 2011), Astrid Lindgren, Hilde Domin, Hildegard von Bingen und nun auch Vita Sackville-West und Virginia Woolf. Sie wirkte mit an verschiedenen Hamburger Theatern und spielte u.a. in Berlin, Wien, Zürich, Shanghai, Osaka und St. Petersburg.
Christiane Behn hatte ihren ersten Klavierunterricht mit fünf Jahren bei ihrem Großvater und erhielt bereits in jungen Jahren zahlreiche Auszeichnungen.  Bis zu ihrem Konzertexamen 1987 bei Yara Bernette wurde sie von Conrad Hansen,  Arthur Troester, Aribert Reimann und  Elgin Roth musikalisch intensiv gefördert. In ganz Deutschland und auf Konzertreisen nach England, Italien, USA, Brasilien, Chile, Panama, Nepal und Mexiko wurde sie mit Kammermusik, Lieder- und Soloabenden gefeiert. Seit 2010 hat das Hamburger Konservatorium Christiane Behn für das Hauptfach Klavier verpflichtet.

Lesung und Musik am 13. September um 19.30 Uhr im Torhaus Wellingsbüttel.

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