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Sammlung der Laubsäcke beginnt

Am Montag, dem 14. Oktober, beginnt die Laubsacksammlung der Stadtreinigung Hamburg (SRH). Erstmalig gibt es in jedem Stadtteil fünf feste Abholtermine, die sich von Stadtteil zu Stadtteil unterscheiden. Die ausschließlich mit Laub gefüllten gebührenpflichtigen Laubsäcke der SRH können zu folgenden Terminen (Tag der Abfuhr) oder am Vorabend an den Fahrbahnrand zur Abholung gestellt werden:

Stadtteil Oktober November Dezember
Bergstedt 22.10. 5.11., 19.11. 3.12., 17.12.
Borgfelde 21.10. 4.11., 18.11. 2.12., 16.12.
Bramfeld 18.10. 1.11., 15.11., 29.11. 13.12.,
Duvenstedt 22.10. 5.11., 19.11. 3.12., 17.12.
Eilbek 21.10. 4.11., 18.11. 2.12., 16.12.
Farmsen-Berne 15.10., 29.10. 12.11., 26.11. 10.12.
Hohenfelde 22.10. 5.11., 19.11. 3.12., 17.12.
Hummelsbüttel 21.10. 4.11., 18.11. 2.12., 16.12.
Jenfeld 15.10., 29.10. 12.11., 26.11. 10.12.
Lemsahl-Mellingstedt 22.10. 5.11., 19.11. 3.12., 17.12.
Marienthal 23.10. 6.11., 20.11. 4.12., 18.12.
Poppenbüttel 14.10., 28.10. 11.11., 25.11. 9.12.
Rahlstedt östlich der Bahnlinie 23.10. 6.11., 20.11. 4.12., 18.12.
Rahlstedt westlich der Bahnlinie 16.10., 30.10. 13.11., 27.11. 11.12.
Sasel 21.10. 4.11., 18.11. 2.12., 16.12.
Steilshoop 24.10. 7.11., 21.11. 5.12., 19.12.
Tonndorf 25.10. 8.11., 22.11. 6.12., 20.12.
Volksdorf 25.10. 8.11., 22.11. 6.12., 20.12.
Wandsbek 14.10., 28.10. 11.11., 25.11. 9.12.
Wellingsbüttel 24.10. 7.11., 21.11. 5.12., 19.12.
Wohldorf-Ohlstedt 22.10. 5.11., 19.11. 3.12., 17.12.

Die Termine stehen auch auf der Internetseite der Stadtreinigung Hamburg unter der Adresse www.stadtreinigung-hh.de und im Online-Abfuhrkalender, der ebenfalls über die Homepage der Stadtreinigung Hamburg einzusehen ist. Außerdem informiert die SRH montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr telefonisch unter der Nummer 2576-2766 über die Abholtage.

Blaue, schwarze oder gelbe mit Laub gefüllte Säcke nimmt die Stadtreinigung Hamburg nicht mit, da für diese Säcke keine Entsorgungsgebühren entrichtet wurden. Die Ablagerung dieser Säcke am Straßenrand ist eine Ordnungswidrigkeit. Der gebührenpflichtige Laubsack der Stadtreinigung Hamburg fasst 100 Liter und ist auf allen Recyclinghöfen, bei der mobilen Problemstoffsammlung und in vielen Budnikowsky-Filialen für 0,50 Euro pro Stück erhältlich. Der Laubsack der SRH ist durchsichtig mit hellblauem Aufdruck. Alle 13 Recyclinghöfe nehmen Laub gegen eine Gebühr von 0,50 Euro pro angefangene einhundert Liter Laub an. Erste Wahl bei der Laubentsorgung ist die besonders günstige und praktische grüne Biotonne, die schon für 1,72 Euro pro Monat angeboten wird (80 Liter Volumen, 14-tägliche Leerung).

Besonders umweltfreundlich ist das Kompostieren von Laub vor Ort. Im eigenen Garten erzeugter Kompost schließt den biologischen Nährstoffkreislauf und verbessert die Bodenqualität nachhaltig, ohne dass umweltbelastende Transporte erforderlich werden. Laubhaufen im Garten sind außerdem für Igel und andere Nützlinge wichtige Winterquartiere (http://www.igelkomitee-hamburg.de). Auf Rabatten ist Laub ein guter Winterschutz für Stauden und sollte deshalb dort liegen bleiben.

Wer muss das Laub entfernen?
Überall dort, wo die SRH das ganze Jahr über gegen Gebühr den Gehweg reinigt (rund 7 3.200 Kilometer) entfernt sie auch im Herbst das anfallende Laub. Anwohner, die keine Gehwegreinigungsgebühren bezahlen und ihren Gehweg selbst reinigen (ebenfalls rund 3.200 Kilometer), müssen Laub auf den Gehwegen daher auf eigene Kosten entsorgen. Dabei ist es unwichtig, woher das Laub auf den Gehwegen stammt: Auch Laub, das von „städtischen“ Bäumen auf den Gehweg fällt, müssen die reinigungsverpflichteten Anwohner zusammenfegen und über die Biotonne oder den Laubsack entsorgen. Dort, wo die Stadtreinigung die Gehwege gegen Gebühr reinigt, sammelt und entsorgt sie auch das Laub, das von „Gartenbäumen“ auf den Gehweg gefallen ist.
Anwohner, die Laub am Fahrbahnrand oder in Rinnsteinen ablagern, handeln ordnungswidrig, denn bei starken Regenfällen verstopfen Laubhaufen die Sieleinläufe (Gullys) und es kann zu Überschwemmungen auf den angrenzenden Grundstücken kommen.

Schädlinge im Laub
Die Kastanien-Miniermotte (Cameraria ohridella) löst die „Kastanienkrankheit“ aus, die vor allem bei der weißblühenden Rosskastanie ein frühzeitiges Abwerfen der Blätter verursacht. Ursache der sogenannten Blattbräune ist der Bräunepilz (Guignardia aesculi). Auch dieser ist in Hamburg verbreitet. Kastanienlaub, das von einem der Schadorganismen befallen wurde, sollte nicht vor Ort kompostiert, sondern über die grüne Biotonne oder den weißen Sack der Stadtreinigung entsorgt werden. Sonst kann sich der Befall ausbreiten. Bei der Aufbereitung des Laubes werden Schädlinge abgetötet. Ein dritter auffälliger Schädling an Hamburger Straßenbäumen ist die Wollige Napfschildlaus (Pulvinaria regalis), die vor allem die Stämme und Zweige von Linden und Ahorn mit weißen Eisäcken bedeckt. Dieses Laub kann allerdings bedenkenlos kompostiert werden, da die Eisäcke in der Laubzeit in der Regel leer sind.

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