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Ohlstedter Feldmark wird langfristig gesichert

Der Senat hat beschlossen, dass die Flurstücke 1466 und 1391 nördlich und südlich der Hoisbüttler Straße sowie drei kleinere Flächen am Mühlenbrook in Ohlstedt nicht bebaut werden. Nach einer naturschutzfachlichen Beurteilung innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen die Flächen vom Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) in die Hände der Behörde für Umwelt und Energie übergehen mit dem Ziel die Flächen aufzuwerten, so dass sie später als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden können.

Maryam Blumenthal, Fraktionsvorsitzende der Wandsbeker GRÜNEN: „Seit den 1980er Jahren kämpfen die GRÜNEN in Wandsbek an der Seite der Ohlstedter Initiativen für den Erhalt der Ohlstedter Feldmark und gegen eine Bebauung der Flächen an der Hoisbüttler Straße. Die Äcker und Wiesen, die von Süden an das Naturschutzgebiet Wohldorfer Wald angrenzen sind sehr bedeutsam für den Wasserhaushalt des Waldes. Mit dem Senatsbeschluss ist das jahrzehntelange Tauziehen um die sensiblen Wiesen, Äcker und Knicks der Ohlstedter Feldmark vorbei. Durch unsere Beharrlichkeit sowohl im Bezirk Wandsbek als auch auf Bürgerschaftsebene und durch den grünen Umweltsenator haben wir erreicht, dass der Senat jetzt den Weg frei gemacht hat für die Übertragung der Flächen in die Hände der Behörde für Umwelt und Energie. Nicht zuletzt hat auch das Oberverwaltungsgericht im April letzten Jahres mit seinem Urteil den Naturschutz an dieser Stelle gestärkt. Mit der Aufwertung der Äcker und Knicks und der späteren Sicherung als Naturschutzgebiet erhält die Ohlstedter Feldmark jetzt endlich den Status, der ihr gebührt. Wir freuen uns, dass eine Bebauung der sensiblen Landschaft damit vom Tisch ist.“

Hintergrund/Weiteres Vorgehen:
Bevor konkrete Planungen für das Gebiet umgesetzt werden können, bedarf es aufgrund der hohen Anforderungen des Raumes und seiner hohen Sensibilität einer genaueren naturschutzfachlichen Betrachtung im Rahmen eines landschaftsplanerischen Gutachtens. Dieses wird von der BUE in enger Abstimmung mit dem Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) unter Einbeziehung des Bezirksamtes Wandsbek beauftragt, und die resultierenden Maßnahmen werden einvernehmlich abgestimmt. Nach Beginn der Umsetzung der durch den LIG finanzierten Maßnahmen werden die Flächen in Abstimmung mit den Beteiligten sukzessive und zeitnah innerhalb der nächsten zwei bis vier Jahre in das Sondervermögen Naturschutz und Landschaftspflege der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) übertragen.

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