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Kulturkreis Walddörfer e.V. gründet Trägerin der künftigen Stiftung Ohlendorff’sche Villa

IKHB+HCL-Stg-Gründg-1Der Kulturkreis Walddörfer e.V. hat am Dienstag (10.9.2013) die „Stiftung Ohlendorff’sche Villa“ als gemeinnützige Stiftung privaten Rechts gegründet. Damit ist die Umsetzung des Bürgerbegehrens, in dem der Erhalt des ehemaligen „Rathauses“ der Walddörfer als öffentliche Begegnungsstätte gefordert wurde, fünf Jahre, zwei Monate und 13 Tage nach Ende des Stimmauszählung ein deutliches Stück näher gerückt.

Zum ersten Vorstand bestimmte der Kulturkreis als Stifter HASPA-Direktor Andreas Meyer (Vorsitzender), Rechtsanwalt Dr. Karl-Heinz Belser, Journalist Ernstwalter Clees, Propst em. Helmer-Christoph Lehmann (stellv. Vorsitz) und Dipl.-Kaufmann Stefan Matthaei. Architekt Gerhard Hirschfeld sitzt dem Stiftungsrat vor, zu dessen weiteren Mitgliedern bestimmte der Stifter Dr. Andreas Dressel MdHB, Wulf Denecke, Prof. Dr. Michael Göring, Thilo Kleibauer MdHB, Dr. Johannes Lagemann und FRANK-Geschäftsführer Marc Schauenburg sowie Anja Quast. Der Regionalausschuss Walddörfer der Bezirksversammlung Wandsbek sowie der Kulturkreis Walddörfer e.V. entsenden je zwei weitere Personen in den Stiftungsrat, der als Organ der Stiftung Aufsichts- und Beratungsfunktion haben wird.

Mindestens seit 1994 wurde darüber diskutiert, das Ortsamt der Walddörfer aus der Ohlendorff’schen Villa zu verlegen oder zu schließen und das Herrenhaus zu verkaufen. Als der Kulturkreis 2006 seine Gründungsstätte, die Bücherhalle, als feste Heimstatt verlor, hat der Vorstand bald erste Schritte unternommen, um die Villa von der Stadt zu mieten oder zu kaufen. Mit dem vom Kulturkreis initiierten Bürgerbegehren, für das neben seinem Vorsitzenden Helmer-Christoph Lehmann Redakteur Manfred Schult und damaliger Spieker-Vorsitzender Wulf Denecke als Obleute gewonnen wurden, ist 2008 der Bürgerwille dokumentiert worden, dass dieses orts- und baugeschichtlich bedeutsame Herrenhaus eine Begegnungsstätte für alle bleiben sollte. Parteiübergreifend hat der Kulturkreis dafür stets in allen politischen Gremien Förderung und Unterstützung erfahren.

In langen und zähen Verhandlungen gelang die Finanzierung der denkmalgerechten Restaurierung, in der erhebliche Eigenleistungen der Stiftung enthalten sind. Die Restaurierung und Modernisierung liegt in den Händen der FRANK Gruppe, die Eröffnung ist für das erste Halbjahr 2014 in Aussicht. Dann wird das traditionsreiche Haus neben den Einrichtungen der Kultur- und Begegnungsstätte – Sitzungszimmer für z. B. Arbeitskreise und Vereine, Schulungs- und Kreativraum, die Bibliothek für Abendveranstaltungen – das Wiener Kaffeehaus und eine Kindertagesstätte sowie eine Immobilienverwaltung beherbergen. Diese gewerblichen Nutzer finanzieren im Wesentlichen den Betrieb der Kultur- und Begegnungsstätte.

Die Ohlendorff’sche Villa soll gemäß den Vereinbarungen zwischen dem Investor und der Freien und Hansestadt Hamburg als voll renoviertes und denkmalgerecht restauriertes Objekt der Stiftung übergeben und von dieser betrieben werden. Für den nachhaltigen und erfolgversprechenden Betrieb ist es allerdings notwendig, dass die Stiftung vorab eine Reihe von kostenträchtigen Maßnahmen vornimmt und auch selbst finanzieren muss. Das sind z. B. der Bau einer Terrasse nach Süden, die Schaffung von Außenplätzen zur Straße „Im Alten Dorfe“ sowie die Einrichtung der Bibliothek. Darüber hinaus müssen die Räume, die als Kultur- und Begegnungsstätte genutzt und angeboten werden sollen, zweckmäßig eingerichtet und ausgestattet werden.

Alle diese Maßnahmen werden ca. € 300.000 erfordern, die die junge Stiftung gleich zu Beginn stark belasten. Deshalb bitten der Kulturkreis Walddörfer e.V. und die Stiftung Ohlendorff’sche Villa die Bürgerinnen und Bürger von Volksdorf und aus den Walddörfern als die künftigen Nutzer um Unterstützung, sei es durch Spenden, sei es durch eine Zustiftung Kontakt: Rechtsanwalt Dr. Belser, eMail belser@ra-belser.de. Spendenkonto der Stiftung: Kontonummer 1217156825, Haspa BLZ 200 505 50

 

Foto: Mit ihren Unterschriften wurde die Stiftung gegründet: der 1. und der 2. Vorsitzende des Kulturkreis Walddörfer e.V., Propst em. Helmer-Christoph Lehmann (re.) und Rechtsanwalt Dr. Karl-Heinz-Belser.

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