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Israel-Schüleraustausch am Johannes-Brahms-Gymnasium

Ziel ist Yirka in Nord-Israel / Austausch mit Highschool / Unterbringung in den Familien / Wurzeln des christlichen Glaubens werden erlebt/ Gedenkstätte „Yad Vashem“ wird besucht.

Mit großer Spannung standen am vergangenen Montag 13 SchülerInnen und 2 Lehrer des Johannes-Brahms-Gymnasium am Hamburger Flughafen. Das Ziel ist Yirka, eine drusische Kleinstadt im Norden von Israel. Martin Bitterberg, der Mittelstufenkoordinator des JBG, hatte vor einem Jahr den Austausch mit Israel initiiert und ist vor Ort sofort auf offene Ohren gestoßen. „Es ist eine große Chance für die SchülerInnen und das JBG“, so Bitterberg, der selber einige Zeit in Israel gelebt und gearbeitet hat.

Ziel des Austauschs ist vor allem die Begegnung mit Jugendlichen fremder Kulturen. Die SchülerInnen leben in den Familien und bekommen so einen einmaligen Eindruck, wie die gleichaltrigen Austauschpartner im anderen Kulturkreis leben. „Es ist sehr besonders und bereichernd, zwei Wochen in einer fremden Familie in einem fremden Land zu leben“, so Christoph Preidt, der Schulleiter des JBG, der ebenfalls mehrere Jahre als Lehrer im Ausland tätig war.

Schon am ersten Tag treffen die JBG-Schüler ihre Austauschpartner in deren Schule und es wird kultureller Austausch gelebt. Die Jugendlichen zeigen sich gegenseitig Präsentation wie sie leben, wie sie lernen und in welchem städtischen, sozialen und familiären Umfeld sie aufwachsen.

Neben der wichtigen Begegnung mit den Menschen in Israel stehen auch kulturelle Ziele auf der Agenda. So werden Ausflüge zu den Wurzeln des christlichen Glaubens nach Nazareth, zum Dorf Kafarnaum und zum der See Genezareth gemacht. „Für das Verständnis der großen Weltreligionen auch im schulischen Kontext sind diese besonderen Orte eine große Bereicherung“, schwärmt Anke Rambadt, die am JBG Religion unterrichtet. Der Besuch von Jerusalem ist für viele SchülerInnen vor allem emotional eine besondere Herausforderung. In der Gedenkstätte „Yad Vashem“, die an die nationalsozialistische Judenvernichtung erinnert, erleben die SchülerInnen hautnah die bedrückenden Abgründe des Zweiten Weltkriegs.

„Wir freuen uns, dass das JBG mit diesem Austausch einen kleinen aber bedeutsamen Teil zu den wichtigen israelisch-deutschen Beziehungen beitragen kann“, sagt Christoph Preidt stolz und freut sich auf den Gegenbesuch der israelischen SchülerInnen nach Deutschland im April 2017.

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