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11_03 Malton_vonManteuffelEine szenische Lesung der besonderen Art: Briefe zwischen Anton Tschechow und Olga Knipper. Anton Tschechows (1860 – 1904) Bekanntschaft, Liebesbeziehung und Ehe mit Olga Knipper fällt zeitlich (fast) zusammen mit der Entstehung und den Uraufführungen seiner vier Hauptdramen. Es sind gleichzeitig die letzten fünf Jahre seines Lebens. In allen vier Stücken hat Olga Knipper tragende Rollen gespielt, sie war am neugegründeten Moskauer Künstlertheater engagiert, hat miterlebt, wie gerade in der Auseinandersetzung mit Tschechows Dramen ein neuer Theaterstil geschaffen wurde.

Tschechow litt an Tuberkulose und musste wegen dieser Krankheit die meiste Zeit im Süden Russlands, in Jalta auf der Krim verbringen. Allein und ohne viel Abwechslung, denn Olga war ja fest am Künstlertheater Moskau engagiert und wollte diese Bühne auch nicht verlassen. So entstand einer der anrührendsten Briefwechsel der Weltliteratur: klug, bewegend und auch sehr humorvoll.

Die amerikanische Schauspielern Leslie Malton begann ihre Schauspielkarriere 1975 am Theater in Wien. Nach vielen Film- und Fernsehrollen gelang ihr 1985 der Durchbruch als Ophelia am Wiener Burgtheater an der Seite von Klaus Maria Brandauer. Einem breiten Publikum bekannt wurde sie 1992 mit ihrer Rolle im ZDF-Vierteiler Der große Bellheim, für die sie 1993 mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Seitdem wirkte die viel beschäftigte Künstlerin in diversen Film- und TV-Produktionen, kürzlich war sie mit Martina Gedeck und Johanna Gastdorf in der ARD-Produktion Halbe Hundert zu sehen. Auch im Theater feiert sie große Erfolge, in Hamburg zuletzt als Dorine in Tartuffe am Ernst Deutsch Theater.

Felix von Manteuffel gab sein Debüt noch während seiner Schauspielausbildung an den Münchner Kammerspielen. Es folgten Engagements am Theater Ulm und den Münchner Kammerspielen. Zu seinen Rollen gehörten u.a. Spitta in „Die Ratten“, Walter Schwarz in „Lulu“, Camille in „Dantons Tod“, Touchstone in „Wie es euch gefällt“ und die Titelrolle in Carl Sternheims „Der Snob“. 1976 wurde er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Von 1984 bis 2004 arbeitete Felix von Manteuffel freischaffend. Zugleich intensivierte er seine Arbeit für Film und Fernsehen und trat unter anderem in mehreren Episoden der Krimiserie Tatort auf. In dem Zweiteiler Im Schatten der Macht verkörperte er Walter Scheel. Seit 2004 ist er am Schauspielhaus Frankfurt engagiert.

Leslie Malton und Felix von Manteuffel sind seit 1995 verheiratet und leben in Berlin.

Die szenische Lesung ist am 3. November um 18.00 Uhr im Torhaus Wellingsbüttel.

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