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„De Trooschien“ (The licence)

Eine Komödie in zwei Akten von Ephraim Kishon, deutsch von Helmut Castagne.

Klempnermeister und Familienoberhaupt Daniel Brozowsky (Wilfried Garz) führt seit mehr als 35 Jahren eine vielleicht nicht übermäßig glückliche, aber doch solide Ehe mit seiner Frau Ella (Irene Wiebrow). Und auch Tochter Vicky (Christine Säger) gedenkt in den Hafen der Ehe einzulaufen, denn sie wird in Kürze Chefkalkulator Robert Knoll (Daniel Lohmann) ehelichen. So penibel, wie Roberts Beruf erahnen lässt, ist er auch. Im Zuge der Hochzeitsvorbereitungen muss Muttersöhnchen Robert seiner dominanten und, was Dokumente angeht, über jegliches Maß korrekten Mutter das Stammbuch der Familie Brozowsky vorlegen. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf, denn das Stammbuch ist unauffindbar! Und so keimen in Daniel und Ella allmählich berechtigte Zweifel, ob die Ehe seinerzeit überhaupt auf dem Standesamt vollzogen wurde, oder ob man seit über 35 Jahren in wilder Ehe lebt! Die bislang festgefügte Rollenverteilung der Brozowskys gerät gehörig ins wanken, denn während die verzweifelte Vicky den sturen Hauspatriarchen Daniel davon überzeugen konnte, das Versäumte am nächsten Tag nachzuholen, bittet Ella um Bedenkzeit – denn schließlich ist ihr vermeintlicher Ehemann auch nicht mehr so verwegen und umsorgend, wie vor 35 Jahren. Die nervige Nachbarin Rose Riedhuber (Marie-Luise Engelhardt) und Landarbeiter Bunky (Peter Quade) sind den Brozowskys auch keine große Hilfe, denn durch ihre ständigen Besuche droht die Situation zu eskalieren …

Auf für ihn typisch ironische Weise, nimmt Kishon in dieser turbulenten Komödie die Liebe, die Ehe und zwischenmenschliche Emotionen auf die Schippe.

„Ich bin ein fanatischer Anhänger der Ehe – einer Institution, die auf Erden nicht ihresgleichen hat. Gewiss, man schuftet wie ein Sklave, aber man weiß, wofür. Man hat ein Heim, das von süßen Kinderstimmchen erfüllt ist, man vergeudet seine Zeit nicht mit leichtfertigen Weibern und trinkfreudigen Kumpanen – man hat, kurzum, nichts mehr mit jener armseligen Figur gemein, die man in früheren, glücklicheren Junggesellentagen einmal war.“   Ephraim Kishon.

Aufführungen: Sonnabend, 20. Oktober um 20.00 Uhr, Sonntag, 21. Oktober um 19.00 Uhr, Sonnabend, 27. Oktober um 20.00 Uhr, Sonntag, 28. Oktober um 19.00 Uhr, Sonnabend, 03. November um 20.00 Uhr, Sonntag, 04. November um 19.00 Uhr.

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