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Boll versüßt Gastspiel durch Olympiarevanche

Erstmals hat Borussia Düsseldorf ein Bundesligaheimspiel in Hamburg ausgetragen: An der Alster, 410 Kilometer weg vom heimischen ARAG CenterCourt, empfing der Rekordmeister am Sonnabend Verfolger Werder Bremen zum Rückrundenstart. Ausrichter des Spektakels, welches von 1.500 begeisterten Zuschauer verfolgt wurde, war der SC Poppenbüttel (3. Liga). Borussia-Trainer Danny Heister hatte sich vor der Partie einen Sieg gewünscht, der dann mit 3:2-Erfolg auch in Erfüllung ging.

Ein Showkampf der Mannschaft im nahegelegenen Alstertal Einkauf Zentrum (AEZ) hatte die Tischtennisfans in Hamburg bereits am Freitag auf das Spiel eingestimmt. Musikalisch gab Starpianist Joja Wendt sein Können zum Besten, ehe es am Samstagabend zur Neuauflage des olympischen Viertelfinales von London zwischen Timo Boll und Adrian Crisan kam. „Diese Niederlage hat mich schon gewurmt. In London hat Adrian verdient gewonnen – heute will ich es besser machen“ hatte Boll vor dem Spiel erklärt. Die Entscheidung fiel – ganz nach dem Geschmack der Zuschauer – im fünften Satz. Mit 11:5 behielt Boll die Oberhand und brachte die 1:0-Führung.

Chuang Chih Yuan, Spitzenspieler des SV Werder Bremen und somit Gegenstück zu Borussias Boll, zeigte dem deutschen Nationalspieler Patrick Baum seine Grenzen auf. Mehr als den ersten Satz konnte der Linkshänder nicht verbuchen, ehe sich Chuang Chih Yuan auf den Weg machte, den 1:1-Ausgleich zwischen den Teams herzustellen.

Nach der Pause standen sich Christian Süß und Paul Drinkhall gegenüber. Wer würde die Führung erspielen, ehe sich die jeweiligen Spitzenspieler gegenüber stehen? Es war Christian Süß, der sich das Match erarbeitete und die

Düsseldorfer mit 2:1 in Führung brachte. Wer jetzt dachte, dass damit der Drops gelutscht sei, der irrte. Denn die Nummer sieben der Welt, Chuang Chih Yuan, ließ der Nummer fünf der Welt, Timo Boll, in drei Sätzen kaum Mitspracherecht und macht den Ausgleich für Bremen perfekt. 2:2 – Entscheidungsspiel! Und auch zwischen Patrick Baum und Adrian Crisan ging es hochklassig her. Nach gewonnenen ersten Sätzen (13:11 und 11:8), musste Baum das 2:1 hinnehmen. Crisan fand besser in die Partie und hatte auf im vierten Durchgang seine Chancen. Doch Baum ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und machte unter Jubel das 11:8, seinen 3:1-Sieg und den 3:2-Endstand perfekt.

Ein tolles Spiel, tolle Zuschauer, die hier die Halle zu einem Hexenkessel gemacht haben. Wahnsinn, dass wir selbst im hohen Norden so viele Fans haben, denn die Halle stand hinter den Düsseldorfern“, sagte Borussia-Manager Andreas Preuss nach dem Spiel der – ebenso wie sein Team – bald wieder nach Hamburg-Poppenbüttel kommen möchte. Das abschließende Abendessen beim Edel-Chinesen „Chin Chin“ nutzten die Düsseldorfer zu einer ausführlichen Analyse ihres Gastspiels. Fazit von Nationalspieler Christian Süß: „Dieses Event hat einfach Spaß gemacht!“


Danny Heister (Trainer Düsseldorf): Jeder hat heute seinen Anteil am Erfolg. Aber das Spiel hat uns auch gezeigt, dass wir in den nächsten Begegnungen im Viertelfinale der Champions League aufpassen müssen. So knappe Spiele können wir auch mal verlieren. Der Sieg verschafft aber uns aber in der Liga weiter Luft im Kampf um den ersten Play-off-Platz.“

Timo Boll: „Gegen Chuang ist es für mich immer unangenehm. Heute war er einfach sehr stark. In dieser Form ist er schwer zu besiegen.“

Ergebnisse Borussia Düsseldorf – SV Werder Bremen 3:2

Timo Boll – Adrian Crisan 3:2 (6, -9, 7, -7, 5)Patrick Baum – Chuang Chih-Yuan 1:3 (8, -8, -4, -4)Christian Süß – Paul Drinkhall 3:1 (-10, 6, 8, 3)Timo Boll – Ch

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